Wärmflasche auf Tournee

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Der Ostsee-Holstein-Tourismus e. V. hat in der vergangenen Herbst-Wintersaison eine überdimensionale Wärmflasche auf Tournee geschickt. Die rote Wärmeinsel machte an 11 Orten an der Ostsee Schleswig-Holsteins und der Holsteinischen Schweiz für jeweils mehrere Tage Station. Mit dem Ziel, in der kälteren Jahreszeit sowohl Touristen als auch Einheimische mit ihrer wärmenden Wirkung zu erfreuen.

 

Attraktion bei kühlen Temperaturen

Die Idee zur überdimensionalen knallroten Wärmflasche „Wärmy“ kam den Tourismusexperten vor etwa zwei Jahren auf der Suche nach einer Attraktion für die Herbst- und Wintermonate. Die vom Lübecker Unternehmen „geo – Die Luftwerker“ entwickelte und vom Kieler Designer Torsten Meyer-Bogya gestaltete Attraktion sieht aus wie eine dicke riesige Matte. Sie bietet Platz für mehrere Personen, die sich bei frostigen Temperaturen ein wenig aufwärmen wollen. An vielen Orten ist sie Teil einer Veranstaltung, um Menschen in der kalten Jahreszeit zusammenzubringen.

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Auf der beheizten Oberfläche der überdimensionalen Wärmflasche konnten sich Strandspaziergänger an kälteren Tagen aufwärmen. (alle Fotos: Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH)

 

 

 

Wärmflasche braucht nur wenig Energie

Das Thema Nachhaltigkeit nahm bei den Planungen von Anfang an viel Raum ein, was sich sowohl an der Materialauswahl als auch an der Beheizungsart widerspiegelt. Die rote Wärmflasche besteht aus einer dicken Schaumstoffschicht, Heizstäben und einem witterungsbeständigen PVC-Überzug. Auch wenn die Wärmematte beträchtliche Ausmaße erreicht, so verbraucht ihre Beheizung täglich gerade einmal so viel Energie wie ein vier Stunden lang betriebener Föhn. Das liegt daran, dass sie nicht mit Wasser, sondern mit Heizelementen auf maximal fünf bis zehn Grad mehr als die Außentemperatur erwärmt wird, also sich nicht heiß anfühlt.

Wärmflasche auf Tournee
Auch in den nächsten Jahren dürfte „Wärmy“ an den schönen Winterstränden im Einsatz sein.

Die widerstandsfähige PVC-Oberfläche ist langlebig, so dass die wärmende Attraktion wohl auch in den nächsten Jahren an den schönen Winterstränden zu bewundern sein dürfte. Das PVC-Material lässt sich außerdem am Ende seines Einsatzes wiederverwerten. Ebenso wie Kunststofffenster und Vinylböden, die sich sowohl durch ihre Langlebigkeit und leichte Pflege als auch durch ihre optischen Qualitäten auszeichnen.

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