Zweites Leben für PVC-Werbeplanen: exklusive Taschen aus Hamburg

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Zwei Hamburgerinnen fertigen Taschen aus gebrauchten PVC-Werbeplanen und sind damit sehr erfolgreich. Mit ihrem 2022 gegründeten Startup fyksin produzieren sie Taschen aus gebrauchten PVC-Werbeplanen und schenken damit dem Material ein zweites Leben. Zum umfangreichen Angebot gehören sowohl großformatige Taschen für den Markteinkauf als auch kleinere zur Aufbewahrung von Laptops und Dusch-Utensilien.

Sinah Röh und Sabrina Urban produzieren groß- und kleinformatige Bags aus alten PVC-Werbeplanen und führen das Material damit einer weiteren Nutzung zu. (alle Bilder: fyksin)

Die beiden Gründerinnen Sinah Röh und Sabrina Urban verwenden für ihre originellen Taschen bereits genutzte PVC-Werbeplanen. Ihr Ziel ist es, ausrangierte PVC-Werbeplanen einer weiteren Nutzung zuzuführen. Als Material verwenden sie große PVC-Werbeposter, die nach ihrem Einsatz normalerweise entsorgt würden. Mit ihrer Geschäftsidee richten sich die Unternehmerinnen folglich nicht nur an Privatpersonen, sondern ausdrücklich auch an Organisationen, Unternehmen und Verbände. Gerade hier fallen die ausrangierten Planen nach abgelaufenen Marketing- und Werbeaktivitäten oft in größeren Mengen als Abfall an. Sie zu praktisch-schönen Merchandise-Artikeln umzufunktionieren und dadurch weiter in Gebrauch zu halten.

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Sinah Röh und Sabrina Urban produzieren groß- und kleinformatige Bags aus alten PVC-Werbeplanen und schonen damit wertvolle Ressourcen. (alle Bilder: fyksin)

Die beiden Gründerinnen Sinah Röh und Sabrina Urban sind mit ihren originellen Taschen sehr ressourcenschonend unterwegs. Sie haben das Ziel, mit ihren nachhaltigen Produkten Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und das „grüne Herz“ ihrer Kundschaft zu entfachen. Als Material verwenden sie große PVC-Werbeposter, die nach ihrem Einsatz normalerweise entsorgt würden. Mit ihrer Geschäftsidee richten sich die Unternehmerinnen folglich nicht nur an Privatpersonen, sondern ausdrücklich auch an Organisationen, Unternehmen und Verbände. Gerade hier fallen die ausrangierten Planen nach abgelaufenen Marketing- und Werbeaktivitäten oft in größeren Mengen als Abfall an. Sie zu praktisch-schönen Merchandise-Artikeln umzufunktionieren und dadurch noch lange in Gebrauch zu halten, ist in Anbetracht endlicher Ressourcen mehr als sinnvoll.

Alle Taschen sind Unikate

Produziert wird auf professionellen Maschinen im denkmalgeschützten Bahnhof Buckhorn im Hamburger Stadtteil Volksdorf, wo sich auch der Show- und Verkaufsraum befindet. Die Made-in-Germany-Bags sind hochwertig, langlebig und einzigartig, schließlich entstehen sie in aufwändiger Handarbeit aus gebrauchten Planenstücken, die es so nur ein Mal gibt. Inzwischen haben die beiden Hamburgerinnen aus dem strapazierfähigen Material eine umfangreiche Kollektion für verschiedene Nutzungszwecke erschaffen. So gibt es heute neben schönen Markttaschen mit ausreichendem Volumen für Einkäufe auch Laptop-Hüllen und kleinere praktische Crossbags mit Platz für Schlüssel, Handy und Portemonnaie.

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In diesem großen Shopper aus gebrauchten PVC-Werbeplanen ist genügend Platz für einen Einkauf.

Pioniere mit Vorbildcharakter

Die Idee, aus gebrauchten Planen praktische Taschen herzustellen, hatten die Brüder Daniel und Markus Freitag. Mit ihrer 1993 gegründeten Schweizer Firma FREITAG schufen sie aus ausrangierten LKW-Planen aus PVC-beschichtetem Gewebe zunächst trendige Messenger Bags und erweitern ihr Sortiment seitdem kontinuierlich durch Taschen in unglaublicher Design-Vielfalt: eine bis heute beispielhafte Erfolgsgeschichte für die Weiterverwendung ausrangierter LKW-Planen und Innovationskraft. Heute wird das wertvolle Material in verschiedenen Unternehmen zu neuen Produkten verarbeitet und dadurch einer zweiten Nutzung zugeführt. So auch in Hamburg, wo die beiden Unternehmerinnen ein vielfältiges Taschenangebot für modebewusste Kunden bereithalten.

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