Ein einmaliger Rekord: Die Membran des Parkhauses der TEDi-Zentrale in Dortmund ist die längste 3D-Fassade der Welt. Von den Architekten Spital-Frenking + Schwarz sowie den Membranspezialisten von Typico entwickelt und vom Projektsteuerer Hegerath koordiniert, bekleidet sie die offene Parkgarage auf einer stolzen Länge von 360m. Eine weitere Besonderheit: Die Vorhangfassade besteht aus geformten Wellen. Ein ehrgeiziges Projekt, das eine Vielzahl an Anforderungen an die verwendeten Materialien stellte – gerade deshalb fiel die Wahl auf die PVC-Textilfassade Frontside View 381 aus dem Hause Serge Ferrari. Mit ihren hervorragenden technischen Eigenschaften trug sie maßgeblich zum Erfolg des Rekordprojekts bei – und punktet daneben auch mit ihrer außergewöhnlichen Optik und Nachhaltigkeit.
Hochleistungsmembran ermöglicht Rekord
Unmöglich, nicht umzusetzen, keine Chance: Das bekamen die Bauherren von verschiedenen Seiten immer wieder zu hören, als sie die Idee für die Membranfassade entwarfen. Doch die Architekten ließen sich nicht entmutigen und steckten viel Leidenschaft und großen Innovationsgeist in die Entwicklung neuer Lösungen. Die Begeisterungsfähigkeit hat sich ausgezahlt: Am Ende stand ein rekordbrechendes Fassadenprojekt.
Eins der Erfolgsrezepte für das Gelingen: Außergewöhnliche Hightech-Werkstoffe, wie sie in der PVC-Textilfassade Verwendung finden. Das Compositmaterial wurde nach der patentierten Précontraint-Technologie während der Herstellung unter biaxiale Spannung gesetzt. Auf diese Weise konnte die Membran mit einzigartigen technischen Fähigkeiten ausgestattet werden: Sie ist überaus flächenstabil, weist eine hohe mechanische Festigkeit auf und ist resistent gegen Witterungseinflüsse wie Wind, Hagel und UV-Strahlung. Darüber hinaus erfüllt sie höchste Brandschutzstandards und ist nahezu unmöglich zu verformen – ein weiteres Nachspannen erübrigt sich komplett. Diese hervorragenden Leistungen machen die Textilfassade somit zu einer sicheren wie auch langlebigen Lösung.
Auch in Sachen Belüftung und Abgasabfuhr konnte die Rekordmembran alle Anforderungen sicherstellen. Mit einem Öffnungskoeffizienten von 28% kann ein Luftaustausch problemlos ermöglicht werden. Zusätzlich sorgt die dreidimensionale Wellenform für einen Kamineffekt bei Be- und Entlüftung.
Visuelles Wellenspiel

Die Textilfassade ist nicht nur ein technisches Multitalent, sondern auch in optischen Belangen ein wahrer Hingucker. Statt einer eintönigen Betonfassade bietet das Parkhaus ein aufregendes visuelles Spiel. Die Wellenform ermöglicht hierbei eine ansprechende Wirkung über die gesamte Länge hinweg. Da die Wellen zudem unterschiedlich gestaltet sind, kommt nie Monotonie auf. So erhält das Parkhaus eine einzigartige visuelle Identität mit hohem Wiedererkennungswert. Spektakulär ist auch die Wandelfähigkeit der Membran, denn ihre Optik variiert je nach Tageszeit und Lichtstimmung. Während sie tagsüber schillernd und kräftig erscheint, mutet sie abends wie ein feiner Schleier an, durch den beeindruckende Lichtspiele von hinten durchscheinen. Optimaler Sichtkomfort ist dabei stets garantiert und natürliches Licht kann ohne Blendung einfallen.
Im Farbton Interferenzgrau gehalten, wirkt die Rekordfassade stylisch und edel, zugleich aber auch filigran und nie zu aufdringlich. Membranfassaden lassen sich jedoch auch in zahlreichen anderen Farbvarianten realisieren, auch Drucke sind denkbar. Die einfache Verarbeitung des PVC-Materials erlaubt überdies eine große Formvielfalt – so können Textilfassaden ganz individuell auf das eigene Projekt abgestimmt werden. Dank der schmutzabweisenden Oberfläche sind sie zudem äußerst pflegeleicht, sodass die tolle Ästhetik und Farbechtheit dauerhaft erhalten bleiben kann.
Textilmembranen: Eine nachhaltige Lösung
In Zeiten eines steigenden Umweltbewusstseins steigen in der Architektur zunehmend die Ansprüche an nachhaltiges Bauen. Auch in dieser Hinsicht kann die Textilfassade überzeugen. Sie blockiert bis zu 80% der Sonnenwärme und trägt damit zu einer effizienten Wärmedämmung bei. Aufgrund des hochwertigen und belastbaren Materials sind Lebensdauern von 20 Jahren und mehr keine Seltenheit – auch das ein Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit. Nach dem Gebrauch können viele PVC-Membranen inzwischen sogar recycelt werden. Nicht zuletzt fallen bei Bauprojekten mit Textilfassaden nur geringe Sanierungskosten an, denn dank ihrer Flexibilität sind sie leicht und ohne hohen Materialaufwand anzubringen. Gerade bei kleinen, kurzfristigen Sanierungsprojekten sind sie für Architekten somit oft die erste Wahl.
Viel Herzblut, Engagement und Ideenreichtum haben am Ende ein kaum für möglich gehaltenes Projekt wahr werden lassen. Einen starken Beitrag haben ohne Zweifel auch die innovativen Textilmaterialien geleistet. Dank ihrer Langlebigkeit, Robustheit und Flexibilität ist klar: Das nächste Rekordprojekt kommt bestimmt.



