Der Hype um die Labubu Plüsch-Monster mit den PVC-Gesichtern aus Asien hält weiter an. Doch sind sie auch sicher? Die Prüfer der Redaktion „Stiftung Warentest“ sind dieser Frage nachgegangen und haben sechs der plüschigen Monster-Puppen ins Labor geschickt, um diese dort unter anderem auf Schadstoffe untersuchen zu lassen.
Mit einem ausgezeichneten Ergebnis: Keines der Plüsch-Monster Exemplare hatte ein Schadstoff-Problem, wie die Redaktion auf ihrer Webseite mitteilt.
Geprüft wurden die Figuren beispielsweise auf Substanzen wie Blei, Formaldehyd, verbotene Farbstoffe oder Weichmacher.
Labubu Plüsch-Monster mit hohem Sammelreiz
Labubu Plüsch-Monster sind eine trendige Serie von skurrilen und beliebten Plüschfiguren aus China, die weltweit einen großen Hype hervorrufen. Sie zeichnen sich durch ihr einzigartiges Design mit übergroßen Kulleraugen, spitzen Ohren, einem schelmischen Grinsen und scharfen Zähnen aus, was ihnen einen Mix aus niedlich und gruselig verleiht. Labubu entstand 2015 als Figur einer Kinderbuchserie des Künstlers Kasing Lung, inspiriert von nordischer Mythologie.

Die Figuren werden hauptsächlich in sogenannten Blind Boxes verkauft, bei denen Käufer nicht wissen, welche Variante sie erhalten, was den Sammelreiz erhöht. Der chinesische Hersteller Pop Mart hat mit Labubu einen wirtschaftlichen Erfolg, wobei allein im ersten Halbjahr 2024 Umsätze in Höhe von ca. 810 Millionen US-Dollar mit dieser Serie erzielt wurden. Der Trend wurde besonders durch Influencer in sozialen Medien wie TikTok und Instagram sowie durch Prominente wie Dua Lipa, Rihanna und David Beckham befeuert. Auch in Deutschland sind die Labubu sehr populär.



